16.02.2021
UWG-FW Kürnach fordert Friedhofskonzept mit neuen Bestattungsformen

Bei der letzten virtuellen Vorstandssitzung der UWG-FW Kürnach gedachte der Vorsitzende Werner Dippold zunächst dem plötzlichen Ableben von Prof. Dr. Wolfgang Müllges mit einer Schweigeminute. Wolfgang Müllges war in der Vorstandschaft seit 15 Jahren in verschiedenen Ämtern tätig gewesen.
Ferner teilte Dippold mit, dass das jährliche Fischfest der UWG-FW am 04.07.2021 wie geplant stattfinden wird. Die Frage stelle sich nur, ob es als eine „To-Go Veranstaltung“ durchgeführt werden sollte. Man sei sich aber darüber im Klaren, dass die Pandemieregelungen hier die Richtung vorgeben würden. Ebenso solle zunächst an dem geplanten jährlichen 3 Tages Ausflug in der Zeit 30.09. – 03.10.2021 festgehalten werden, wenn es die Umstände erlauben würden.
Das Hauptthema der Sitzung war die Diskussion über ein neues Beerdigungskonzept im Kürnacher Friedhof. Es erging ein klarer Auftrag der Vorstandschaft an die Fraktion, hier diesbezüglich einen Antrag im Gemeinderat zu stellen. Gemeinderat Claus Schreiner verwies darauf, dass man ein solches Konzept bereits vor 2 Jahren angedacht habe und man diese Pläne nun weiterverfolgen solle. Die notwendigen Flächen hierfür seien auf dem bestehenden Areal vorhanden.
Der 3. Bürgermeister Michael Freimann nahm diesbezüglich Stellung und betonte, dass immer mehr Bürger aufgrund dieser fehlenden Alternativen ihre Angehörigen außerhalb von Kürnach bestatten lassen und fordert zudem, ein Gesamtkonzept für den Friedhof zu erstellen, wobei man auch evtl. über eine Erweiterung der Aussegnungshalle mit dem Anbau einer kleinen Kapelle nachdenken könne. Fraktionssprecher Manfred Dülk fordert ebenfalls, dass das Thema „Alternatives Belegungskonzept“ unbedingt angedacht werden muss. Es gäbe bereits Gemeinden, wie Veitshöchheim oder Nordheim, welche schon passende Modelle entwickelt hätten, woran man sich anlehnen könne. „Immer mehr Bürger wünschen sich aus verschiedenen Gründen eine alternative Bestattungsform.  Den Bürgern sollte weiter die Möglichkeit gegeben werden, ihre Angehörigen in der eigenen gewünschten Form im örtlichen Friedhof zu bestatten“ so Dülk.

Werner Dippold